Zu ihrer traditionellen Jahresfeier der AWO kamen am ersten Advent Mitglieder, Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Vertreter des öffentlichen Lebens zusammen. 

Der Vorsitzende des Haller AWO-Ortsvereins, Hubert Ackermann, begrüßte die Gäste mit einem adventlichen Gedicht – ganz im Wortursprung des Advents – Ankunft – betonte Hubert Ackermann die Bedeutung des Ankommens und Zusammenkommens. „Gerade in den hektischen Wochen vor dem Jahresende ist es wichtig, in Ruhe zusammenzukommen.“

In diesem Jahr sprach Anne-Kathrin Kruse, Dekanin des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall, ein Grußwort. Sie unterstrich die Bedeutung der AWO und das teilweise gemeinsame Wirken mit Caritas und Diakonie für die Stadt und ihre Menschen.

Für die Stadt Schwäbisch Hall grüßte der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Rüdiger Schorpp, die Gäste. Schorpp, der auch Ehrenvorsitzender der Haller AWO ist, ging auf die vielen und unterschiedlichen Projekte der AWO ein. All diese sei ohne das überaus große Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen undenkbar.

Einer dieser vielen Bausteine stand bei der Jahresfeier im besonderen Mittelpunkt: ANSPORN Plus. In diesem Projekt, dessen Wurzeln in das Jahr 2008 zurück reichen, helfen ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren, damit Jugendliche mit Migrationshintergrund und andere benachteiligte Jugendliche den Übergang von der Schule zur Ausbildung zu schaffen. An 5 Schulen im Landkreis wurden fast 200 Jugendliche betreut und auf den Arbeitsmarkt vorbereitet, berichtete Frau Oehler.

Einen Einblick in ihre Arbeit gab zudem Sandra Haag, die als Teamleitung für die Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter zuständig ist. Sie wurde vom Geschäftsführer Werner Hepp interviewt und ließ die Gäste so an der wichtigen inklusiven Arbeit teilhaben, die sie und ihr Team jeden Tag für junge Menschen mit Autismus-Spektrumstörung leisten. „Wie wichtig Schulbegleitung für die betroffenen Kinder und Jugendlichen ist, erfahren wir aus den Rückmeldungen der Eltern und daran, dass die Kinder und Jugendlichen trotz zum Teil großer Einschränkungen den Schulalltag bewältigen und in den Klassen integriert sind. Manche entwickeln sich so positiv, dass sie nach einiger Zeit ohne Schulbegleitung zurechtkommen“, so das abschließende Fazit von Frau Haag.

Die Ehrungen für langjährige Mitglieder sind stets etwas Besonderes. In diesem Jahr durfte der stellvertretende Vorsitzende, Jürgen Riehle, gleich 5 Menschen für 50 Jahre auszeichnen. Und: alle 5 Mitglieder waren und sind teilweise in einem bemerkenswerten Umfang für die Haller AWO ehrenamtlich aktiv!

Geehrt wurden: Thomas Balb für 10jähirge Mitgliedschaft, Lore Wurst und Klaus Rauser für 25 Jahre, sowie Rainer Baier für 40 Jahre. Manfred Bayersdorfer, Elke Feuchter, Rainer Schunder, Erika Flint und Ursula Schorpp können jeweils auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in der AWO zurückblicken.

Musikalisch wurde die Jahresfeier von Kindern aus der Haller Musikschule umrahmt – zur großen Begeisterung der Gäste, die den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen ließen. 

 

von links nach rechts: Thomas Balb, Elke Feuchter, Lore Wurst, Hubert Ackermann (Vorsitzender), Rainer Schunder, Manfred Bayersdorfer, Ursula Schorpp, Jürgen Riehle (stellvertretender Vorsitzender), Erika Flint, Heide Blank (stellvertretende Vorsitzende)

 

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