Prof. Hinnes-Heinrich Heißmeyer von der Schwäbisch Haller Bürgerstiftung „Zukunft für junge Menschen“ zu Gast im Haus der Arbeiterwohlfahrt.

 Besuch Prof. Heimeyer bei AWO 26.2.18

v.l. n.r. Eva Beyerhaus, Werner Hepp, Hinnes-Heinrich Heißmeyer, Ulrike Müller, Sonja Schwinn, Petra Mühlhäuser.

Mit dem Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt und Vertreterinnen aus den Arbeitsbereichen, Familie, Migration und Alleinerziehende fand ein reger Austausch statt. Anhand von Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag zeigten die Mitarbeiterinnen auf, welche Auswirkung Armut auf Kinder hat und wie vielfältig die "Gesichter der Armut" im Landkreis Schwäbisch Hall sind, die ihnen tagtäglich begegnen. Engagiert wurde über die Ursachen von Armut diskutiert und überlegt, welche praktische Unterstützung und Ansätze hilfreich sein könnten, um die Auswirkung von Armut auf Kinder in Schwäbisch Hall zu lindern?

Beispielsweise eine Unterstützung für Kinder, die aufgrund hoher offener Forderungen beim Mittagessen in Schulen ausgeschlossen sind. Oder die Übernahme von Transportkosten zu Ausbildungsstätten für Jugendliche, für die das Jobcenter nicht aufkommt.

Hier zeigen sich deutlich die Auswirkungen einer begrenzten ländlichen Infrastruktur und Immobilität von Familien. Eine Woche später konnte die Diskussion mit der Bürgerstiftung weitergeführt und konkrete Hilfsmaßnamen entwickelt werden. In Einzelfällen kann die Bürgerstiftung bzw. Nachbar in Not helfen, wenn die betroffenen Kinder oder Jugendlichen aus Schwäbisch Hall sind oder hier zur Schule gehen.

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