Aus der Mitgliederorganisation heraus hat sich die Arbeiterwohlfahrt zu einem bedeutenden Dienstleistungsunternehmern entwickelt. Dadurch ist sie zu einer gesellschaftlich anerkannten Institution des Sozialstaates geworden.

Organisation und Kontrolle werden von den verbandlich legitimierten Gremien festgelegt und wahrgenommen. Das wirtschaftliche Handeln in der Arbeiterwohlfahrt orientiert sich an den Grundwerten des Verbandes.

Ökonomisch handeln ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung.

Die Arbeiterwohlfahrt arbeitet auf der Grundlage betriebswirtschaftlicher Überlegungen, bewertet ihren Erfolg aber nicht allein an den Betriebsergebnissen. Im Unterschied zum Prinzip der Gewinnmaximierung messen wir unsere Leistung an einer Nutzoptimierung, die zu Gunsten und nicht zu Lasten unserer Nutzer geht.

Betriebswirtschaftliche Erfordernisse und soziale Mitverantwortung für die Lebenslage des Einzelnen und für das Gemeinwesen sind für uns gleichrangige Güter. Ihren Ausgleich zu finden ist für unser ökonomisches Handeln verpflichtend.

Mit unseren sozialen Dienstleistungen stehen wir im Wettbewerb. Wir verstehen dies als Chance, die Wirtschaftlichkeit und die Qualität unserer Arbeit im Interesse unserer Nutzer ständig zu überprüfen und zu verbessern.

Unser Ziel ist es, den Nutzern unserer Dienstleistungen ein zuverlässiger Partner zu sein.

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