1919
Gründung der AWO in Deutschland durch Marie Juchacz und Elisabeth Roehl

1924
Gründung der AWO Schwäbisch Hall ("Hilfsausschuss für Arbeiterwohlfahrt") auf Anregung der Vorsitzenden der SPD-Frauengruppe Schwäbisch Hall, Pauline Graf (Leitung bis 1933). Ziel ist die Unterstützung notleidender ParteigenossInnen. Anwesend sind 11 Frauen. Gewählt werden die Genossinnen Schmid, Baumann, Schmetzer und Hackert. Ebenfalls beschlossen wird die Gründung eines Nähabends, der regelmäßig im Metallarbeiterbüro durchgeführt wird - das Licht müssen die Frauen selbst bezahlen. Noch im Jahre 1924 wird der provisorische in einen festen Wohlfahrtsausschuss umorganisiert. Diesem können nun auch Männer angehören. Gewählt werden Hügel, Schmidt und Graf.

In den kommenden Jahren wird die Unterstützung der Notleidenden ausgebaut. Diese nimmt vielfältige Formen an:

  • Jugendfreizeiten werden im Lemberghaus organisiert
  • Wöchnerinnen erhalten Hilfe
  • Arzt-, Krankanhaus- und Erholungskosten für Bedürftige werden übernommen
  • Kleiderspenden werden verteilt
  • Mieten werden bezahlt

1931
Unterschriftensammlung zur Unterstützung "ausgesteuerter Arbeitsloser" sowie Vorträge, z. B. über "sozialistische Fürsorgeerziehung". Für Bedürftige werden Kleider- und Geldsammlungen für Bedürftige durchgeführt.

1932
Im Herbst/Winter 1932/33 wird die Notlage vieler Familien immer größer. Gemeinsam mit Stadtverwaltung und evangelischem Dekanat wird ein Nothilfeausschuss gebildet. Dieser organisiert Lebensmittel-, Kleider-, Schuh- und Geldsammlungen.

1933
Der Erlass des Reichsinnenministers zur Auflösung der AWO beendet alle Aktivitäten: Die AWO wird verboten. Über die Auswirkungen in Schwäbisch Hall ist nichts bekannt.

1946
Neugründer der AWO Deutschland nach dem Krieg als eigenständiger, von der SPD unabhängiger und freier, Wohlfahrtsverband.

1947
Besprechung der HelferInnen des Ortsausschusses der AWO. Es wird Bilanz gezogen über die bisherigen Tätigkeiten und anstehende Projekte besprochen. Den Vorsitz im Ortsausschuss übernimmt zunächst Fritz Baumann, kurz darauf Christian Graf (bis 1958). 2. Vorsitzender wird Otto Heinrich; Kassiererin Pauline Graf. Josef Wochnik wird Vertreter der Neubürger (Flüchtlinge und Vertriebene).

1947
Besprechung der HelferInnen des Ortsausschusses der AWO. Es wird Bilanz gezogen über die bisherigen Tätigkeiten und anstehende Projekte besprochen. Den Vorsitz im Ortsausschuss übernimmt zunächst Fritz Baumann, kurz darauf Christian Graf (bis 1958). 2. Vorsitzender wird Otto Heinrich; Kassiererin Pauline Graf. Josef Wochnik wird Vertreter der Neubürger (Flüchtlinge und Vertriebene).

In den Jahren zwischen 1947 und 1958 entwickeln sich vielfältige Formen der Hilfeleistungen durch die AWO:

  • Care-Pakete werden verteilt.
  • Bedürftige erhalten Unterstützung (z. B. Schuhsohlen, Kleider und Lebensmittel).
  • Heimkehrer werden betreut.
  • Sozialfürsorge wird geleistet.
  • Ferienlager für Kinder und Jugendliche im Lemberghaus organisiert.
  • Zu Weihnachtsfeiern für ältere Mitbürger, für Kinder und für alleinstehende Frauen kommen jeweils 150 Personen. Diese werden mit Kakao und Kuchen bewirtet und erhalten zum Abschluss noch 1 Paket mit Kleidern und Gebäck mit nach Hause.
  • Krankenpflege, Wochenhilfen, Nähstuben und Beratung bilden die Schwerpunkte der ehrenamtlichen Arbeit.

Anfang der 50er Jahre gibt es die erste festangestellte Mitarbeiterin: eine "Wochenbettpflegerin".

1958
Erich Kistner wird neuer erster Vorsitzender

1959
Alfons Schorpp übernimmt den Vorsitz

Die bundesweite Entwicklung und Professionalisierung der Wohlfahrtsarbeit wirkt sich auch auf die Entwicklung im Haller Ortsverein der AWO aus.

Ab 1962:

  • Altenerholungsmaßnahmen werden organisiert.
  • Kinderferienlager finden nicht mehr im Lemberghaus, sondern auf Sylt, in Italien, Kärnten, Frankreich und der schwäbischen Alb statt.
  • Pakete in die Zone werden verschickt
  • Bedürftige erhalten Gutscheine für Schuhe, Kleider und Kohlen
  • Der Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken wird durch Alfons Schorpp intensiv ausgebaut und bildet eine entscheidende Einnahmequelle, die vielseitige Aktivitäten ermöglicht. Durch den Zuschlagerlös von 30.000 DM ist die Anstellung einer hauptamtlichen Mitarbeiterin möglich.

1964
Offizielle Gründung einer AWO-Jugendgruppe durch Alfons Schorpp, als erste innerhalb der AWO Baden-Württembergs. Es werden viele Aktivitäten entwickelt, die die Gruppe über die Kreisgrenze hinaus bekannt macht (z. B. Musikgruppe "black seven", Spiritualchor, soziale und gesellschaftspolitische Aktivitäten). Treffpunkt ist freitags im Hospitalgebäude oder im Nebenzimmer des "Dorle".

1965
Umzug der Geschäftsstelle aus der oberen Herrengasse in die Klosterstrasse. Erstmalige Durchführung von deutsch-französischen Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen.

1966
Alfons Schorpp wird von Bundespräsident Lübke als fünftbester Wohlfahrtsbriefmarkenverkäufer der Bundesrepublik geehrt

1968
Die AWO-Bezirkskonferenz tagt in Schwäbisch Hall und befasst sich mit den Problemen der Altenhilfe

1969
Zwei hauptamtliche Sozialarbeiter werden eingestellt. Sie übernehmen einen großen Teil der Arbeit, die zuvor auf ehrenamtlicher Basis geleistet wurde und erschließen neue Arbeitsfelder der sozialen Arbeit. Einer davon, Berthold Eilenberger, wird später Bezirksgeschäftsführer der AWO Württemberg.

  • 7 Kinder- und Jugendferienmaßnahmen werden durchgeführt
  • Jugendbildungsseminare für Jugendliche werden angeboten (Übergang und Probleme in der Berufs- und Arbeitswelt)
  • Sozialarbeit, direkt im damaligen sozialen Brennpunkt in der Stadtheide, wird aufgebaut
  • Beginn von Hausaufgabenbetreuung für in der Stadtheide lebende Kinder

1969
Gründung des "Fahrbarer Mittagstisches - Essen auf Rädern" in Zusammenarbeit mit der Hospitalverwaltung der Stadt Schwäbisch Hall. Auslöser war die Einstellung des Betriebs der damaligen Hospitalküche der Stadt.

1969
Viele "Müttergenesungskuren" werden in diesem Jahr vermittelt. Während der Abwesenheit der Mutter wird von der AWO eine Hauspflegerin gestellt, die den Haushalt führt.

1970
Einweihung der Altentagesstätte im "Münzhaus" in der Gelbinger Gasse. Eine Mitarbeiterin ist für die Besucherinnen und Besucher da. Angesprochen sind ältere Menschen, die sich dort mit Gleichgesinnten treffen können. Es werden Veranstaltungen durchgeführt, Ausflüge organisiert, Karten gespielt. Spiel- und Bastelnachmittage finden statt. Ein erklärtes Ziel des Haller Ortsvereins ist, die Isolierung älterer Menschen zu verhindern.

Der "Heilige Abend für Alleinstehende" wird eingeführt.

Außer der Altentagesstätte wird die Geschäftsstelle des Ortsvereins ins Münzhaus verlegt und die Jugendgruppe beginnt den alten Gewölbekeller für ihre Zwecke auszubauen.

Der AWO-Kreisverband Schwäbisch Hall wird gegründet.

1970
Eröffnung einer Beratungsstelle für türkische und jugoslawische ArbeitnehmerInnen im Münzhaus

1971
Alfons Schorpp wird von Bundespräsident Heinemann als bester Wohlfahrtsbriefmarkenverkäufer der Bundesrepublik geehrt

1973
Beginn der Hausaufgabenbetreuung durch die AWO in der Volkshochschule. Von dort zieht sie nach ca. 1 Jahr in neue Räume in der Mohrenstrasse 5 um. 25 bis 30 deutsche und ausländische Kinder nehmen täglich das Angebot in Anspruch.

Der Jugendkeller im Münzhaus wird in Eigenregie der AWO-Jugendgruppe fertiggestellt.

Der "Fahrbare Mittagstisch" liefert täglich zwischen 45 und 50 Essen zu den Menschen nach hause.

1975
Wahl von Rüdiger Schorpp zum neuen ersten Vorsitzenden. Der Ortsverein hat 473 Mitglieder.

Die AWO übernimmt den "Fahrbaren Mittagstisch" in Eigenregie. Von nun an werden Menüs auch an Sonn- und Feiertagen ausgeliefert.

152 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis werden in Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen "verschickt".

Die Altentagesstätte wird immer vielseitiger und entwickelt sich zum echten Treffpunkt für die älteren Mitbürger der Stadt.

80 Senioren nehmen an Altenerholungsmaßnahmen teil. 93 ältere Menschen genießen vom Ortsverein organisierte Ferienaufenthalte auf dem Schapbachhof, in Mandello (Südtirol) oder in anderen AWO-Heimen.

1976
Einrichtung eines "Mobilen Hilfsdienstes" mit dem Ziel, älteren und behinderten Menschen Hilfen im Alltag anzubieten und ihnen das Wohnen in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu gewährleisten. Angeboten werden u. a. Hilfen im Haushalt, beim Einkaufen, bei der Kontakterhaltung. Es werden Botengänge übernommen und Menschen zum Arzt begleitet. Der Haller SPD-Ortsverein spendet zum Start 1.200.- DM.

Die Haller AWO hat inzwischen 580 Mitglieder und beschäftigt einschließlich Zivildienstleistender 11 Personen.

Zugunsten der Erdbebenopfer in der Osttürkei wird eine Straßensammlung durchgeführt.

Der ehemaligen Haller AWO-Vorsitzende Alfons Schorpp erhält das Bundesverdienstkreuz

Der AWO-Kreisverband eröffnet ein eigenes Büro mit hauptamtlicher Besetzung. Geschäftsführer wird Edgar Blinzinger.

1977
An die Nachkriegstradition anknüpfend, wird zum ersten Mal eine Stadtranderholung durchgeführt. 140 Kinder nehmen an den beiden Durchgängen in der "Max-Kade-Halle" in Steinbach teil.

Über 300 Kinder aus dem Landkreis werden zu den Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen vermittelt. Sehr gefragt sind die Begegnungen zwischen deutschen und französischen Jugendlichen auf dem Schapbachhof.

Die Hausaufgabenbetreuung wird täglich von ca. 40 Kindern besucht.

Für den "Mobilen Hilfsdienst" werden 2 Mofas angeschafft. Das ausgelieferte Essen kostet jetzt 3,80 DM.

Die Mitgliederzahl ist auf über 600 angestiegen.

1978
In gemeinsamer Trägerschaft zwischen AWO und "Pro Familia" wird eine Familienberatungsstelle eingerichtet. Es wird Beratung für Schwangere nach § 218 des Strafgesetzbuches angeboten

Die AWO hat jetzt bereits 60.000 Essen verteilt, täglich waren es in diesem Jahr durchschnittlich 90 Mahlzeiten.

Die Hausaufgabenbetreuung bezieht neue Räume in der Unterlimpurger Straße 19.

Eine Beratungsstelle für "arbeitslose und berufsunreife Jugendliche" wird eingerichtet. Zwei hauptamtliche Sozialarbeiter werden angestellt.

1979
Das 60-jährige Jubiläum der AWO Deutschland wird in großem Rahmen im Neubau gefeiert. Eine Fotodokumentation informiert über die Entwicklung der AWO

Die Hausaufgabenbetreuung erhält "Am Schuppach 4" neue Räume

1980
Die Haller AWO hat die Spitzenmitgliederzahl von 750 erreicht

1981
Die "Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche" steht vor massiven finanziellen Problemen, da das Land seine Zuschüsse kürzen will. Die Beratungsstelle betreut und berät 175 Jugendliche und führt "Berufsfindungsseminare" durch. Eine enge Zusammenarbeit mit Sonder- und Hauptschulen wird aufgebaut.

Die Suche nach einem neuen Domizil, in dem alle Dienste des Ortsvereins und des Kreisverbandes unter einem Dach untergebracht werden können, beginnt.

1982
Der künftige Standort des "Hauses der sozialen Arbeit" steht endgültig fest: Mohrenstrasse 9. Nachdem im Kreistag der Zuschussantrag der AWO zunächst mehrheitlich abgelehnt wird, steht das Projekt auf der Kippe. Der Ortsverein startet eine großangelegte Spendenaktion: "Ein Herz für Senioren".

1983
Beginn des Umbaus "Haus der sozialen Arbeit" in der Haller Mohrenstrasse

AWO-Mitarbeiterinnen begleiten zwei Familien regelmäßig in der Alltagsbewältigung.

Angebot von Sprachkursen für ausländische Frauen, gefördert vom Sprachverband

Ende des Jahres ringt sich der Landkreis doch noch zu einem Zuschuss von DM 50.000.- durch. Das gesamte Finanzierungsvolumen beläuft sich auf DM 1,7 Millionen DM. Dank großzügiger Zuschüsse des Landes, der "Aktion Sorgenkind" und insbesondere der Stadt Schwäbisch Hall kann das Projekt verwirklicht werden.

Fritz Eberlein startet im AWO-Haus sein Fußpflegestudio

Emma Keune wird erstes Ehrenmitglied der Haller Arbeiterwohlfahrt

1984
Das große Ereignis, der Einzug ins "Haus der sozialen Arbeit", findet am 13. April 1984 statt.

Die Familienhilfe wird als ein eigenständiger Fachbereich, allerdings mit einem etwas anderen inhaltlichen Konzept als heute, eingerichtet. Als Ziel wird die Verhinderung der Einweisung von Kindern ins Heim bestimmt.

Die AWO hat 10 hauptamtliche MitarbeiterInnen und 4 Zivildienstleistende beschäftigt.

Die Mitgliederzahl beträgt 600.

Die Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche richtet einmal wöchentlich ein "Frühstück gegen den Frust" ein.

Im Dezember 1984 feiert die Haller Arbeiterwohlfahrt ihr 60-jähriges Bestehen.

1985
Die Beratungsstelle für arbeitslose und berufsunreife Jugendliche wird wegen Einstellung der Finanzierung durch das Land geschlossen.

1987
Zahlen aus dem Ortsverein

  • 15 hauptamtliche MitarbeiterInnen
  • 22 Zivildienstleistende
  • 2 Mädchen im freiwilligen sozialen Jahr
  • Über 27.000 Essen werden in diesem Jahr ausgefahren.
  • Der Mobile Hilfsdienst leistet über 8000 Einsatzstunden.
  • Die Familienhilfe unterstützt acht Familien
  • 55 Kinder besuchen die Stadtranderholung und ebenso viele gehen in die Hausaufgabenbetreuung in der Innenstadt

1989
Der Ortsverein wächst weiter:

  • 26 hauptamtliche MitarbeiterInnen und 21 Zivildienstleistende.
  • 6000 BesucherInnen kommen in die Altenbegegnungsstätte.
  • 273 medizinische Fusspflegebehandlungen werden durchgeführt.
  • Im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe werden 17 Familien von 14 MitarbeiterInnen begleitet und unterstützt.

1990
Die Schülerhilfe an der Grundschule Hessental wird eingerichtet.

Die "Sozialpädagogische Familienhilfe" hat sich aus der Familienhilfe heraus entwickelt (§ 31 KJHG) und dehnt sich auf den Bereich Crailsheim aus.

Frau Winkelbauer wird nach 14-jähriger hauptamtlicher Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet.

Der "Heilige Abend für Alleinstehende" besteht seit 20 Jahren.

1991
Der Sozialdienst für Jugoslawen wird eingestellt. Die Zuschüsse wurden bereits in den Jahren zuvor laufend reduziert.

1992
Anneliese Masing und Albert Doderer werden Ehrenmitglieder.

Die Jahresfeier des Ortsvereins steht unter dem Motto "Fremde brauchen Freunde".

1993
Die Haller Schülerhilfe feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Ende des Jahres bezieht sie neue Räumlichkeiten in der Gelbinger Gasse 44.

Im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe sind 12 Mitarbeiterinnen eingesetzt 38 Familien werden betreut.

1994
Ein Vertrag mit dem Landkreis stellt die Arbeit der Sozialpädagogischen Familienhilfe auf eine neue Grundlage.

Erste Überlegungen über eine Neustrukturierung der beiden Verbände Ortsverein und Kreisverband.

Mehrere Jubiläen werden begangen:

  • 75 Jahre AWO Deutschland
  • 70 Jahre AWO Schwäbisch Hall
  • 25 Jahre "Essen auf Rädern"
  • 10 Jahre "Haus der sozialen Arbeit"

Der Ortsverein hat 620 Mitglieder, 34 hauptamtliche MitarbeiterInnen und 20 Zivildienstleistende

1995
Die Schülerhilfe Teurershof wird eingerichtet und startet mit 28 Kindern.

Einführung der Pflegeversicherung: Abschluss von Kooperationsverträgen mit den kirchlichen Sozialstationen und dem DRK

In die Betreute Seniorenwohnanlage "Am Gänsberg" ziehen nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes die ersten BewohnerInnen ein.

Werner Hepp wird neuer Geschäftsführer

1997
Eingliederung der hauptamtlichen Dienste und MitarbeiterInnen des AWO-Kreisverbandes in den Haller Ortsverein. Folgende Dienste kommen hinzu:

  • Sozialdienst für ausländische Flüchtlinge
  • Mobile Soziale Dienste in Gerabronn
  • Hausaufgabenbetreuungen in Mainhardt, Obersontheim und Vellberg

Fertigstellung des 2. Bauabschnittes der Betreuten Seniorenwohnanlage "Am Gänsberg" und offizielle Einweihung.

Die Schülerhilfe am Teurershof wird um eine Gruppe erweitert.

Die "Kinderinsel" - ein kostenloses Betreuungsangebot wird eingerichtet.

Das EU-Projekt "Brücken bauen" startet auch Dank diverser Sponsoren. Ziel ist die Integration anerkannter Flüchtlinge in das Gemeinwesen.

1998
Umzug der Begegnungsstätte von der Mohrenstrasse 9 in die Betreute Seniorenwohnanlage "Am Gänsberg"

Rotary Club fördert den Einsatz einer Brückenlehrerin an der Grundschule in Gottwollshausen und Rollhof.

Das Angebot "Essen auf Rädern" wird erweitert. Jetzt gibt es ein zusätzliches Angebot an Frischkost.

Bisherige Form des Sozialdienstes für Flüchtlinge wird durch einen neuen Vertrag mit dem Landkreis stark reduziert und inhaltlich verändert. Mehrere MitarbeiterInnen müssen entlassen werden. Einrichtung eines Frauenerzählcafés, das Frauen aus Flüchtlingsfamilien die Möglichkeit zum ungezwungenen Erfahrungs- und Meinungsaustausch gibt.

1999
AWO Schwäbisch Hall feiert 75-jähriges Jubiläum. Den Festvortrag hält Frau Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin für die Justiz, sowie der Bundesvorsitzende der AWO Deutschland, Dr. Manfred Ragati.

Dr. Andreas Maisch, Leiter des Stadtarchives Schwäbisch Hall, erstellt eine umfangreiche Dokumentation über die 75-jährige Geschichte der AWO Schwäbisch Hall.

Die Geschichte der AWO Schwäbisch Hall wird in einer Fotoausstellung im Landratsamt dokumentiert.

Abschluss eines Vertrages mit dem Landkreis Schwäbisch Hall zur Neuregelung des Sozialdienstes für Flüchtlinge.

Eine Brückenlehrerin beginnt an den Grundschulen Hessental und Sulzdorf.

Die Schülerhilfe Hessental wird auf drei Gruppen pro Nachmittag aufgestockt.

Neukonzeption "Essen auf Rädern": Einführung eines umfangreichen Menüauswahlsystems.

Jubiläum: 30 Jahre "Essen auf Rädern" - "Fahrbarer Mittagstisch".

Tagesmütterverein eröffnet Beratungsstelle im "Haus der sozialen Arbeit".

2000
Diakoniestation Blaufelden übernimmt "Mobile Soziale Dienste" der AWO in Gerabronn.

Rüdiger Schorpp und Manfred Bayersdorfer erhalten die Landesehrennadel für 25- jähriges, ehrenamtliches Engagement innerhalb der AWO.

Wolfgang Lang wird neuer erster Vorsitzender.

Im Mai an der Grundschule Schwäbisch Hall-Sulzdorf und im September an der Grundschule Rollhof werden weitere Schülerhilfegruppen eingerichtet.

Die Schülerhilfe Hessental feiert 10-jähriges Bestehen.

Start des Projektes "Migrationsarbeit mit ausländischen Frauen".

2001
Landkreis kündigt aufgrund sinkender Zahlen Betreuungsvertrag für Asylsuchende. AWO muss Tätigkeitsfeld des Sozialdienstes aufgeben. MitarbeiterInnen werden in den Bereich Sozialpädagogische Familienhilfe übernommen. Das Frauenerzählcafe wird weitergeführt.

Die Brückenlehrerin an den Grundschulen Rollhof und Gottwollshausen wird fest eingestellt. Die Brückenlehrerin an den beiden Hauptschulen in Schwäbisch Hall wird von der Stadt übernommen. Somit sind alle Brückenlehrerinnen im Stadtgebiet fachlich und organisatorisch bei der AWO angesiedelt.

    Zahlen aus dem Ortsverein:
  • Über 80 Personen sind als hauptamtliche MitarbeiterInnen, Zivildienstleistende, Mitarbeiterinnen des freiwilligen sozialen Jahres, als Honorarkräfte oder als Aushilfen tätig
  • In der Bereuten Seniorenwohnanlage "Am Gänsberg" sind 64 Wohnungen an 70 Personen vermietet
  • Im Bereich Essen auf Rädern werden fast 35.000 Mahlzeiten ausgeliefert.
  • 62 Patienten, Klienten und Kunden werden von den Mobilen Diensten unterstützt.
  • 40 Frauen nutzen das Angebot Migrationsarbeit mit türkischen Frauen
  • Die Sozialpädagogische Familienhilfe arbeitet mit 36 Familien zusammen
  • In den Schülerhilfen und Hausaufgabenbetreuungen werden 180 Kinder betreut
  • 1233 Kinder besuchen die Kinderinsel
  • 19 Mütter mit 34 Kindern werden zu Kur- und Erholungsmaßnahmen vermittelt.
  • Der Tagesmütterverein zählt 165 Mitglieder und betreut durch qualifizierte Tagesmütter 50 Kinder in Tagespflege

Das Geschäftsvolumen beträgt mittlerweile knapp 3,5 Millionen DM.

Die durch den Wegfall der Gewerbesteuerzahlung der Bausparkasse Schwäbisch Hall verursachte Finanzkrise der Stadt Schwäbisch Hall hat auch gravierende Auswirkungen auf den Ortsverein.

Elvira Voss, dienstälteste hauptamtliche Mitarbeiterin der AWO Schwäbisch Hall, begeht ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum.

Der ehemalige Ortsvorsitzende Rüdiger Schorpp wird neuer AWO-Kreisvorsitzender sowie Ehrenmitglied des Ortsvereins.

AWO und Volkshochschule vereinbaren eine Zusammenarbeit in der Seniorenwohnanlage "Am Gänsberg".

2002
AWO und VHS entwickeln ein gemeinsames Projekt zur Qualifizierung von MigrantInnen.

AWO und Caritas kooperieren im Bereich Integrationskurse für MigrantInnen: es wird ein Kurs im Stadtteil Teurershof eingerichtet.

Die Stadt Schwäbisch Hall kürzt die AWO-Zuschüsse um ca. 35.000.- €.

Die Schülerhilfe in der Gelbinger Gasse reduziert ihr Angebot und zieht an die Grundschule Langer Graben um.

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