AWO holt Modellprojekt nach Schwäbisch Hall

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Wir entwickeln die Jugendsozialarbeit konsequent weiter

Nicht geschenkt, aber pünktlich zum Fest kam die Zusage, dass die AWO Schwäbisch Hall den Zuschlag für ein neues Modellprojekt in der Jugendarbeit erhalten hat. Ziel der Projektarbeit ist es, Jugendliche, die – aus ganz unterschiedlichsten Gründen – aus dem System Schule, Arbeit oder Ausbildung gefallen sind, wieder zu integrieren. Geschäftsführer Lars Piechot dazu: „Wir sind sehr stolz auf unseren Erfolg und dass wir uns gegen 16 Konkurrierende durchgesetzt und die Jury überzeugt haben“. Denn neben großen Städten wie Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen steht nun auch Schwäbisch Hall in der Reihe der fünf Modellstandorte in Baden-Württemberg.

Das Ziel ist, Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren.  Das Projekt wurde vom Sozialministerium Baden-Württemberg und damit auf Landesebene initiiert und von der Landesarbeitsgruppe Jugendsozialarbeit ausgeschrieben. Die Gelder fließen, über den Paritätischen Wohlfahrtsverband in den Landkreis. Konkret wird mit den Projektmitteln ein AWO-Team für mindestens zehn Jugendliche aufgebaut. Zudem kann das, in der Corona-Zeit unerlässliche, ‚AWO-Bussle‘ damit wieder durch ausgewählte Orte im Landkreis rollen. Denn gefördert wird eine sogenannten aufsuchenden und hoch-individuelle Sozialarbeit für schwer erreichbare Menschen im Alter bis zu 27 Jahren. Die Finanzierung des Projektes ist auf zwei Jahre angelegt. Die AWO wird dafür projektüblich einen Eigenanteil übernehmen und ist auf der Suche nach weiteren Unterstützern und Spendern.

In enger Kooperation mit den regionalen Netzwerken und Hilfesystemen, wie weiterführende Schulen und das Jobcenter, soll das neue Projektangebot die bestehende Lücke zwischen der klassischen Sozialarbeit und den sozialen Sicherungssystemen schließen. Das große Ziel aller Beteiligten ist, die betreffenden Jugendlichen zu stabilisieren und sie ins Arbeitsleben zu integrieren. „Inhaltlich ist das neue Projekt eine konsequente Weiterentwicklung unserer Jugendsozialarbeit, ein Beleg für unsere Innovationskraft und Kompetenz in diesem Bereich. Und dafür, dass Schwäbisch Hall – auch in der Sozialen Arbeit – eine der schönsten kleinen Metropolen Deutschlands ist“, freut sich Lars Piechot zusammen mit den Projektverantwortlichen.

Unterstützer und Spender für die Projektarbeit der AWO Schwäbisch Hall: info@awo-sha.de / Stichwort ‚Modellprojekt Jugendsozialarbeit‘