CR48 ist eröffnet
CR 48 – der AWO Schwäbisch Hall – Standort in der Crailsheimer Straße 48, ist keine eigenständige Geschäftsstelle, sondern ergänzt die bestehende Geschäftsstelle räumlich um einen zweiten Standort. Die Postanschrift der AWO-Schwäbisch Hall bleibt Mohrenstraße 9.
Die AWO-Schwäbisch Hall ist in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen. Die bestehende Geschäftsstelle in der Mohrenstraße bietet räumlich und baulich kaum weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Es wurde sich seitens des sozialen Trägers bewusst gegen einen Neubau und für die Weiterentwicklung eines bestehenden Gebäudes entschieden. „Das neue Objekt in der Crailsheimer Straße – kurz CR 48 genannt – ist dabei weit mehr als zusätzliche Bürofläche: Hier verbinden sich Arbeitsplätze für soziale Arbeit und Leitung, flexible Arbeitsmöglichkeiten, Beratung und Begegnung sowie Raum für junge Menschen im Rahmen der Jugendhilfe. Genau diese Kombination war ein wesentlicher Antrieb für das Projekt“ sagt Geschäftsführer Lars Piechot bei der Inbetriebnahme Ende September. Eine offizielle Eröffnung wird folgen.
CR 48 bietet Arbeitsplätze für 15 Personen. Das sind hauptsächlich Teamleitungen aus den Bereichen Kinder, Jugend und Familie sowie aus dem Bereich Integration und Inklusion und deren Projektmitarbeiter*innen. „Für unsere ambulant arbeitenden Mitarbeitenden gibt es zusätzliche flexible Arbeitsplätze, z.B. zum Arbeiten zwischen den Außenterminen. Es gibt zudem mehrere Besprechungs- und Gesprächsräume für unsere Haupt- und Ehrenamt. Diese können auch für Klient*innen-, Eltern- und Beratungsgespräche genutzt werden. CR 48 soll ausdrücklich auch ein Begegnungsort sein – für unsere Mitarbeitenden ebenso, wie für die Menschen, die wir begleiten und unterstützen“, betont Geschäftsführer Lars Piechot.
Hintergrund und Idee 2024 konnte die AWO-Schwäbisch Hall das Gebäude in der Crailsheimer Straße 48 von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erwerben. Es wurde zuvor von der Bausparkasse genutzt. Die Idee hinter CR 48 war von Anfang an, nicht nur zusätzliche Bürofläche, sondern die Verbindung von sozialer Arbeit, Arbeitsplätzen, Beratung, Begegnung und Jugendhilfe unter einem Dach zu etablieren.
Sanierung und Investition Das Gebäude wurde umfassend kernsaniert. Die Finanzierung unter anderem über geförderte Darlehen der KfW sowie Mittel aus dem Revolvingfonds. Architekt, sowie verantwortlich für Bauleitung und Koordination der Sanierung, ist der Haller Hansjörg Stein. Die Arbeiten wurden überwiegend durch Handwerks- und Bauunternehmen aus Schwäbisch Hall und der Region umgesetzt. Mit der jetzigen Fertigstellung gehen auch die sanierten Arbeits- und Begegnungsbereiche vollständig in Betrieb.