Freude am Umgang mit Menschen
Zwei von sieben FSJ’lern haben Anfang September bei der AWO angefangen ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Sie arbeiten in der AWO-Hauptgeschäftsstelle in der Mohrenstrasse 9 in Schwäbisch Hall. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, dass Essen auf Rädern an die Kunden in Schwäbisch Hall auszufahren. Ein erster Blick zeigt, dass sie hier genau richtig sind, denn sie mögen besonders den Umgang mit anderen Menschen.
„Sie haben schon früh Interesse an einer FSJ-Stelle gezeigt und sich schon Ende letzten Jahres beworben,“ sagt die Teamleiterin für das Essen auf Rädern und die Essenausgabe an den Schulen, Sylvia Stutz. Sie freut sich sehr, dass die beiden jungen Menschen sich vorab Gedanken dazu gemacht haben und das ‚wirklich wollen‘, wie sie sagt. Jonas Abel und Emma Kohler, beide aus Schwäbisch Hall, sind über eine Berufsmesse und online auf die Stellen aufmerksam geworden. Sie wurden – wie die anderen sieben FSJ’er und FSJ’lerinnen, herzlich begrüßt. Sie sind für jeweils ein Jahr als Unterstützung der Kolleg*innen sowohl an Schulen, in der Betreuten Seniorenwohnanlage und eben auch in der Verwaltung tätig. Und das täglich von 8 bis 16 Uhr, freitags von 7:30 bis 15 Uhr.
Emma und Jonas berichten, dass sie für alles rund um das Essen auf Rädern mitverantwortlich sind. Vom Aufnehmen der Bestellung, das Aufwärmen, dem Zuordnen für die einzelnen fünft Touren und eben das Ausfahren selbst. „Ich treffe sehr viele nette Menschen auf meiner Tour und das macht es sehr abwechslungsreich“, sagt Emma Kohler. „Es gefällt den Senioren und Seniorinnen, wenn junge Leute zu ihnen kommen. Sie warten sehr oft schon auf uns, sie freuen sich immer. Das ist einfach schön und mir gefällt der Kontakt mit den Leuten“, ergänzt Jonas Abel. Beide halten es für eine wichtige Voraussetzung, diesen FSJ-Job zu machen, dass man gern Auto fährt und gut und manchmal auch geduldig mit Menschen reden kann.
Teamleiterin Sylvia Stutz betont, dass die beiden an einer wichtigen Stelle im Rahmen der AWO-Angebote arbeiten. „Denn unser Essen auf Rädern ist ein wichtiger Baustein dafür, dass ältere Menschen so lange und so gut wie möglich im eigenen zuhause leben können,“ so Stutz.